Sebastian Sachs, Leiter Controlling

"Hohe Bandbreite an Aufgaben."

Ihr erster Kontakt mit SCHOTTEL?

Vor SCHOTTEL war ich im Dienstleistungsgewerbe und in der Pharmaindustrie tätig. In diesen Wirtschaftsbereichen ist die Büroarbeit üblicherweise losgelöst vom Produkt, und das hat mich auf Dauer nicht erfüllt. Meine Motivation zu einer Bewerbung hier war daher, in den klassischen Wertefluss eines produzierenden Gewerbes einzusteigen. Ich komme hier aus der Gegend, kannte aber nur den großen SCHOTTEL-Produktionsneubau an der A61. Als dann eine Stellenofferte auf mein Profil passte, bewarb ich mich und erhielt nach einem sehr angenehmen Vorstellungsgespräch einen Arbeitsvertrag.

Was genau machen Sie bei SCHOTTEL?

SCHOTTEL hat deutsche Produktionsstandorte und international über ein Dutzend Tochtergesellschaften, die im Vertriebs- und Service-Controlling vom Standort Spay betreut werden. Unser Controlling erfasst die gesamte Bandbreite eines Produktes, von der Anlieferung der Einzelteile bis zum Endprodukt. Mir hatte sich bereits nach kurzer Zeit die Option der Abteilungsleitung geboten. Inzwischen habe ich eigene Ideen vorgestellt und konnte schon Dinge bewegen.

Wie sieht Ihre Arbeit in der Abteilung aus?

Mittlerweile stehen wir an der Schwelle zum Konzern. In zahlreichen Bereichen werden Prozesse nachjustiert oder neu gestaltet. Wir sechs Mitarbeiter im Controlling haben vielfältige Aufgaben, was ich als deutlich spannender als Spezialistentum empfinde. Man betrachtet die unterschiedlichen Denkweisen der Personen am Produktionsprozess und findet Schnittstellen zwischen den verschiedenen Interessen. Neben den obligatorischen Monatsabschlüssen beansprucht daher die Projektarbeit viel Zeit.

Warum empfehlen Sie SCHOTTEL als Arbeitgeber weiter?

Aus meiner Sichtweise ergeben sich bei SCHOTTEL maximale Entfaltungsmöglichkeiten. Wer sich engagiert, wird unabhängig von der Position auch in die Verantwortung genommen – eben noch typisch mittelständisch. Nicht immer sind die Entscheidungswege schnurgerade, aber es gibt keine Sackgassen, so dass sich Ideen langfristig entwickeln können. Hierein spielt auch die strategische Ruhe eines Unternehmens, das nicht am Kapitalmarkt notiert ist. In diesem Zusammenhang war ich sehr angenehm überrascht über die Bodenständigkeit der besitzführenden Gesellschafter, die im Unternehmen arbeiten. Diese Einstellung spiegelt sich in der gesamten Unternehmenskultur wider.

 

Felix Mehler, Gruppenleiter in der Technikabteilung

"Ganzheitlicher Bezug zum Produkt."

Ihr erster Kontakt mit SCHOTTEL?

Bei meiner Entscheidung für ein Duales Studium im Bereich Maschinenbau lagen mir auch andere Angebote vor. SCHOTTEL hat mich damals mit einem perfekt durchgeführten Assessment Center und einer sehr gut ausgestatteten Lehrwerkstatt überzeugt. Der Einstieg über das Duale Studium war für mich der richtige Weg. In den 4,5 Jahren konnte ich mir einen riesigen Wissensvorsprung über Abläufe im Unternehmen erarbeiten. Im Anschluss an die Ausbildung wurde ich übernommen, ebenso wie die anderen drei dualen Studenten, die mit mir angefangen haben.

Was genau machen Sie bei SCHOTTEL?

Mein Arbeitsplatz ist der Technischen Entwicklung zugeordnet. Mit unseren Berechnungen nehmen wir direkten Einfluss auf das Design von Neukonstruktionen. Bei SCHOTTEL kann nicht immer standardisiert vorgegangen werden, so dass wir immer wieder Handhabbarkeit und Bearbeitungskosten gegeneinander ausloten müssen. Darin findet sich viel kreatives Potenzial für eigene, fachlich sinnvolle neue Wege in der Herstellung von Schiffsantrieben.

Wie sieht Ihre Arbeit in der Abteilung aus?

Man profitiert vom engen Zusammenspiel mit jungen und mit erfahrenen Kollegen. Darüber hinaus wurde ich für einige Jahre als Projektleiter mit der Entwicklung einer neuen Baureihe beauftragt. Damit hatte ich vom weißen Blatt Papier bis zur Abnahme bei der Probefahrt beim Kunden einen ganzheitlichen Bezug zum Produkt. Wo fachlich sinnvoll, sind Weiterbildungen natürlich immer ein Thema und weiten den Horizont. Das Salz in der Suppe sind die Aufgaben außerhalb des Tagesgeschäfts. Zum Beispiel Auslandseinsätze, um Messungen am Antrieb unter realen Bedingungen durchzuführen, insbesondere bei Prototypen.

Warum empfehlen Sie SCHOTTEL als Arbeitgeber weiter?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Die Eigentumsverhältnisse in der Firmenstruktur machen sich zum Beispiel positiv bemerkbar: Die Gesellschafter stehen voll hinter dem Unternehmen und unterstützen die langfristigen Planungen. Außerdem zählt für mich im Fachlichen, dass man mit jedem auf Augenhöhe diskutieren kann, wenn es um die technisch beste Lösung geht, auch über Hierarchiestufen hinweg.

Markus Bündgen, Projektingenieur im After Sales Service

"SCHOTTEL hat viel Weitblick."

Ihr erster Kontakt mit SCHOTTEL?

SCHOTTEL und ich kamen über die Hochschule aufeinander zu. Das Thema meiner Masterthesis hat auf die geschäftlichen Themen von SCHOTTEL und meine individuellen Interessen gepasst. Im Anschluss erhielt ich einen Arbeitsvertrag, der genau die beiden Merkmale beinhaltete, die mir wichtig waren: Reisetätigkeit und Eigenständigkeit. Auch wenn ich einen fachlichen Mentor zur Seite gestellt bekam, waren die ersten Auslandseinsätze natürlich aufregend.

Was genau machen Sie bei SCHOTTEL?

Als Projektingenieur im Service werde ich in komplexen Fällen zur Systemanalyse gerufen. Das bedeutet: zum Schiff reisen, technische Probleme analysieren und die nachgelagerten Schritte einleiten. Oft verantworte ich dabei den Einsatz größerer Summen – zwar in Abstimmung mit meinen Vorgesetzten, aber die Projektverantwortung liegt bei mir. Es geht auch darum, als „Gesicht von SCHOTTEL“ lösungsorientiert beim Kunden und anderen beteiligten Firmen aufzutreten, zugleich aber auch unsere Interessen zu vertreten.

Seit Beginn führten mich meine Einsätze für SCHOTTEL nach Australien, Südafrika, Ägypten, Nord- und Südamerika, Nordeuropa, China und Südkorea. Meist bin ich nur wenige Tage unterwegs, manchmal aber auch mehrere Wochen.

Wie sieht Ihre Arbeit in der Abteilung aus?

Bei uns herrscht ein sehr gutes Verhältnis unter den Kollegen, in vielen Fällen sogar freundschaftlich. Das rührt sicher auch daher, dass man sich beim Außeneinsatz voll und ganz auf die Kollegen verlassen muss - und kann. Dies gilt auch für die Kollegen in den internationalen Niederlassungen. Unsere Abteilung hat eine flache Hierarchie. Die Entscheidungswege sind kurz und fallweise bin ich direkt mit dem Chef unterwegs. Jedes Projekt ist anders, und weil in vielen Projekten schnell entschieden werden muss, muss man schnell und oft unter Stress die richtigen Entscheidungen treffen. Im Mittelpunkt steht die Kundenzufriedenheit und dafür ziehen alle an einem Strang.

Warum empfehlen Sie SCHOTTEL als Arbeitgeber weiter?

Hier bekommen Ingenieure die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Das Unternehmen ist stark gewachsen, trotzdem haben wir noch keine Konzernstrukturen und man ist über sein eigenes Projekt hinaus eng mit anderen verzahnt. Jeder hat in seinem Bereich Gestaltungsmöglichkeiten. Hinzu kommt die Vielfalt in der Internationalität. Andere Unternehmen bieten diesen Weitblick nicht.