September 2004

Eine neue Generation von SCHOTTEL Querstrahlanlagen

SCHOTTEL has developed a new series of transverse thrusters, based on more than 50 years of experience in the field of propulsion and manoeuvring systems. The new types STT 1, 2, 3 and 4 are a further development of the tried-and-tested types STT 330, 550, 1010 and 1212. This new series covers the power range from 600 kW up to a maximum of 1400 kW. Both controllable-pitch and fixed-pitch propeller versions are available.


Ziel der Neuentwicklung war es, die besonderen Anforderungen von Betreibern, Werften und Eignern noch besser zu berücksichtigen. Die Hauptverbesserungen sind:

  • Sehr kompaktes Design
    (z.B. Reduzierung der Tunnellänge sowie hohe Leistungskonzentration am Propeller, dadurch kleinere Propellerdurchmesser möglich)
  • Gut abgestimmte Untersetzungsverhältnisse für vierpolige Elektromotoren
  • Spezielle Untersetzungen zur Reduzierung der Umfangsgeschwindigkeit der Propellerblätter stehen zur Verfügung, um für spezielle Anwendungen die Geräusche stark zu reduzieren
  • Einführung neu entwickelter Technologien (z.B. LEACON-Dichtungssystem)
  • Zusätzliche Verstärkungs- und Versteifungsbleche am Tunnelkörper, um einen einfacheren Einbau der Querstrahlanlage für die Werft zu gewährleisten und um störende Vibrationen zu minimieren.

Damit Betriebsgeräusche weitestgehend reduziert werden, wird von SCHOTTEL für jeden Querstrahler der Propeller eigens für die spezielle Kundenanwendung konstruiert und ein Back-Skew-Design eingesetzt. Zusätzlich bietet SCHOTTEL die Möglichkeit, den gesamten Bugstrahler elastisch vom Schiffskörper zu isolieren.

Das Steuerungssystem für die Propellerblattverstellung bei CP-Querstrahlanlagen gibt es mit DP, AP und VDR-Schnittstellen. Mit diesen Bausteinen erfüllen wir die hohen Ansprüche von z.B. Offshore Betreibern, um deren Schiffe bei Wind und Wetter sicher auf Position zu halten.

Als Besonderheit kann unsere neue Querstrahl-Generation mit dem LEACON-Dichtungssystem ausgestattet werden. Diese Technik ermöglicht eine Überwachung des Propellerwellen-Dichtungspaketes während des Betriebes, indem man den Spalt zwischen der Öl- und Wasserdichtung auf mögliche Leckagen observiert.

Wahlweise kann ebenfalls eine spezielle Dichtung vorgesehen werden, die Sand oder ähnliche Partikel vom eigentlichen Dichtungspaket fernhält. Diese Dichtung ist eine Entwicklung, die täglich in unseren Pump-Jets, vornehmlich im Flachwasser, erfolgreich im Einsatz ist. Die optionale Ausstattung mit „Rope-Cuttern“, die eine Beschädigung der Dichtungen, z.B. durch Angelschnüre, verhindern, runden die möglichen Varianten ab.