Mai 2007

Strategische Partnerschaft zwischen SCHOTTEL und Frydenbø

Mit Wirkung zum 31.3.2007 sind 15% der Anteile an der SCHOTTEL Gruppe an die Frydenbø Industri AS übergegangen.


Frydenbø Power AS, Tochtergesellschaft der Frydenbø Industri AS, ist langjähriger Vertriebspartner von SCHOTTEL in Norwegen. Mit den weiterhin im Besitz der Gründerfamilie befindlichen Anteilen, hat SCHOTTEL einen passenden strategischen Partner mit langfristiger Perspektive gefunden. Durch leistungsstarke Vertretungen und eigene Tochtergesellschaften in allen bedeutenden Schifffahrtszentren stellt SCHOTTEL seit jeher Markt- und Kundennähe sicher.

Mit einem konsolidierten Umsatz von rund 150 Millionen Euro (2005: 120 Millionen Euro) schloss die SCHOTTEL-Gruppe mit Sitz in Spay am Rhein das Geschäftsjahr 2006 ab. Dieses hervorragende Ergebnis unterstreicht die starke Marktposition des mittelständischen Unternehmens, das Schiffsantriebs- und -manöviersysteme bis 30 MW Leistung für Schiffe aller Art und Größe baut.

 

„Wir wollen und werden in den kommenden Jahren weiter aus eigener Kraft wachsen“, erklärt Geschäftsführer Prof. Dr. Gerhard Jensen. Dazu werden bereits in diesem Jahr in China eine neue Produktionshalle und in Wismar eine neue Lagerhalle gebaut. Weitere Investitionen sind für die kommenden Jahre geplant. Wichtigste Grundlage hierfür ist der außerordentlich hohe Auftragsbestand in allen Geschäftsfeldern.

 

Für die Frydenbø Gruppe ist der Anteilserwerb Teil einer internationalen Strategie für deren Tochtergesellschaft Frydenbø Industri AS. “Kooperation und Beteiligung an der SCHOTTEL Gruppe bedeutet nicht nur einen Schritt in Richtung stärkerer internationaler Präsenz unseres Unternehmens; es verstärkt zugleich unseren Fokus auf die Produktion”, sagt Knut Herman Gjøvaag, Geschäftsführer und Eigentümer der Frydenbø Gruppe.

 

Frydenbø Industri ist einer der größten Lieferanten von Dieselmotoren, Aggregaten und Propelleranagen in Norwegen, mit einer starken Position auf den Gebieten Vertrieb, Kundendienst, Service und Ersatzteillieferungen. "Der Einstieg in die Produktion selbst ist ein logischer Schritt in der Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Wir freuen uns sehr über die Festigung unserer Bindungen zur SCHOTTEL-Gruppe", erläutert Gjøvaag.