November 2007

SCHOTTEL wächst in eine neue Dimension

Gesellschafter und Aufsichtsrat billigen den Expansionskurs


Spay/Wismar. Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 4,8 Mio. € wird die SCHOTTEL GmbH bis Ende 2008 „die Fertigungskapazitäten für Großanlagen nahezu verdoppeln und zugleich unsere Standorte in Spay und Wismar für die gemeinsame Zukunft sichern.“ So fasste Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Gerhard Jensen den Beschluss von Gesellschaftern und Aufsichtsrat zusammen, die in ihrer Sitzung am 7. November 2007 in Wismar grünes Licht für den Wachstumskurs des Unternehmens gegeben hatten. Der von der Geschäftsleitung erstellte und jetzt genehmigte kombinierte Maßnahmenkatalog für die beiden deutschen SCHOTTEL-Standorte sieht u.a. Baumaßnahmen, die Erweiterung des Maschinenparks, die Optimierung der Produktionsabläufe und die Aufstockung des Personals um bis zu 40 neue Arbeitsplätze in Spay und etwa 30 in Wismar vor. „Diese Maßnahmen geben uns die Chance, uns nachhaltig in der ersten Reihe der weltweiten Produzenten von Schiffsantrieben zu behaupten“, betonte Prof. Jensen und zeigte sich davon überzeugt, „dass das SCHOTTEL-Team, um das uns unsere Konkurrenz beneidet, die vor uns stehende Herausforderung mit Bravour meistern wird!“

 

Der eingeschlagene Weg ist das Ergebnis umfangreicher Analysen mit Unterstützung externer Fachleute, die die Entwicklung auf dem derzeit weltweit boomenden Schiffbaumarkt und die damit verbunden Chancen und Risiken für SCHOTTEL untersucht hatten. Drei Konzepte zur erforderlichen Erweiterung der Produktionsmöglichkeiten standen zur Diskussion, Die nun beschlossene knapp 5 Mio. € umfassende Maßnahmenkombination in Spay und Wismar ist nicht nur am wirtschaftlichsten, sondern auch am schnellsten realisierbar und steht damit den Kunden am schnellsten zur Verfügung.

 

Das verabschiedete Programm, über das die Belegschaft in Spay und Wismar am Donnerstag, 8. November 2007, zeitgleich informiert wurde, sieht u.a. vor, dass der Standort Spay zum Zentrum der Zerspanung und Getriebefertigung der SCHOTTEL GmbH ausgebaut wird. „Von diesem strategisch bedeutenden Schritt versprechen wir uns die weitere Verbesserung unserer guten Produktqualität“, so Gerhard Jensen. In Spay werden künftig alle Ruderpropeller-Anlagen bis zu einer Maximalleistung von rund 2300 kW montiert.

 

Der Standort Wismar werde zum Spezialisten der Montage für Antriebe mit höheren Leistungen ausgebaut. Hierzu wird die Montagekapazität für große Ruderpropelleranlagen von heute ca. 80 auf zukünftig ca.180 pro Jahr erweitert. Diese Arbeitsteilung festigt beide Standorte nach Überzeugung der Unternehmensleitung gegen Markt- und Auslastungsschwankungen.

 

„Überzeugend ist an dem vom Management vorgelegten Investitionsprogramm, dass es einerseits den derzeitigen Markterfordernissen gerecht wird und andererseits die finanziellen Möglichkeiten der SCHOTTEL-Gruppe nicht überstrapaziert“ so Wolfgang Abreß, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Mit diesem „deutlichen Bekenntnis von Gesellschaftern und Aufsichtsrat ist ein wichtiger Schritt zum Ausbau unserer guten, weltweiten Marktstellung getan; wir werden die steigende Nachfrage nach unseren technisch und qualitativ führenden Großanlagen bedienen“, sieht sich das SCHOTTEL-Management auf richtigem Kurs.