Februar 2015

Neue Turbine von SCHOTTEL HYDRO: Energie, die sich rechnet


SIT - SCHOTTEL Instream Turbine

Standardisierte Geschwindigkeitsklassen

Die neue SCHOTTEL Instream Turbine (SIT) gewinnt Energie aus Gezeiten- und Flussströmungen zur kommerziellen Nutzung. Hydrokinetische Energie wird in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Deckung des Energiebedarfs spielen. Mit SCHOTTEL HYDRO rentiert sich ihre Gewinnung sowohl für Großkunden als auch für kleinere Gemeinden.

 

Einfaches Design, robuste Turbine                               

Bei SIT verzichtet SCHOTTEL HYDRO auf komplexe Subsysteme: Die Rotorblätter aus Faserverbundwerkstoffen passen sich den Strömungsverhältnissen flexibel an. Sie benötigen keinen zusätzlichen Blattverstellmechanismus. Der standardisierte Antriebsstrang ist mit einem zweistufigen Planetengetriebe und Asynchrongenerator ausgestattet, den das umfließende Wasser kühlt. Optional verfügt die Turbine über eine zusätzliche mechanische Bremse für besonders raue Einsatzgebiete oder falls diese von einer Regulierungsbehörde vorgeschrieben ist.

„Bei der Turbinenkonzeption haben wir uns auf ihre wesentlichen Aufgaben konzentriert und so unsere robuste und leichte Turbine geschaffen“, erklärt SCHOTTEL HYDRO Geschäftsführer Niels Lange. „Hydrokinetische Turbinen anderer Hersteller wiegen zwischen 130 und 200 Tonnen, im Gegensatz dazu bringt eine SIT nur eine Tonne auf die Waage.“

Je nach Energiebedarf  lässt sich die Turbinenanzahl anpassen  - 20 Turbinen ergeben circa ein Megawatt Nennleistung. Das modulare Konzept bietet so ein individuell ausgewogenes Verhältnis zwischen Turbinenleistung und Materialverbrauch. Jede Turbine verfügt zudem über einen eigenen Anschluss ans Stromnetz und sichert den redundanten Betrieb der Anlage. SIT Turbinen lassen sich je nach Einsatzgebiet mit Stegstrukturen, freischwimmenden, halbgetauchten oder getauchten Plattformen kombinieren.

 

Drei Geschwindigkeitsklassen

SCHOTTEL HYDRO definiert drei Fließgeschwindigkeitsklassen für SIT-Anwendungen und ermittelt so den jeweils effizientesten Rotordurchmesser von fünf, vier oder drei Metern. Abhängig von Fließgeschwindigkeit und Rotordurchmesser erzeugt eine Turbine 54 bis 70 Kilowatt, die direkt ins Stromnetz eingespeist werden.