September 2014

SMM 2014: SCHOTTEL weiterhin erfolgreich auf Kurs


Gut besucht: der Messestand von SCHOTTEL auf der SMM 2014

SCHOTTEL hat auch im Jahr 2013 den erfolgreichen Kurs fortgesetzt. 309 Mio. EUR Umsatz mit weltweit über 1000 Mitarbeitern erzielte die Gruppe mit Hauptsitz in Deutschland.  Der Umsatz aus dem Kerngeschäft der Propulsionssysteme konnte wiederum auf 281 Mio. EUR gesteigert werden. Das ist ein Zuwachs von rund 2 Prozent gegenüber 2012 und untermauert die führende Position, die das Unternehmen seit Jahrzehnten am Markt der Schiffsantriebe belegt. In einem Umfeld, das sich durch zunehmenden Wettbewerb und Konzentrationen auszeichnet hat sich erneut die Strategie des deutschen Propulsionsspezialisten bewährt: SCHOTTEL orientiert sich mit seinen Maßnahmen besonders an Kundenwünschen, antizipiert und implementiert diese entschieden und erfolgreich. Professor Gerhard Jensen, SCHOTTEL CEO nennt Gründe für den Erfolg: „SCHOTTEL ist ein unabhängiges Unternehmen in Familienbesitz. Die Familie fühlt sich in hohem Maß dem Unternehmen verpflichtet und stellt das Wohlergehen der Unternehmensgruppe an erste Stelle. Das ermöglicht Kontinuität und erlaubt immer wieder die Investition hoher Beträge in das Unternehmen“.

 

Investitionen in die Gegenwart und Zukunft

Aktuelle Investitionen umfassen neben der kontinuierlichen Produktmodernisierung die Ergänzung der Baureihen, vor allem im Offshorebereich. Ebenso entwickelt SCHOTTEL  neuartige Lösungen wie etwa Hybridantriebe. Dabei verfolgt das Unternehmen vor allem das Ziel, den Kunden umweltfreundliche Lösungen anzubieten, die sich zudem durch leichte Installation und Wartung auszeichnen.

 

Ebenso wurden Vertrieb und Service effizienter strukturiert. Neue, verstärkte und modernisierte Standorte, z.B. in USA, Australien und Norwegen sorgen für mehr Kundennähe und tragen der gewachsenen Anlagenpopulation im Markt Rechnung. Am Standort Wismar wurde ein großes Servicezentrum in Betrieb genommen. Für noch besseres Training von Kunden, Mitarbeitern sowie Vertriebs- und Servicepartnern sorgt ein moderner Simulator in der Zentrale in Spay am Rhein. Wie auf der realen Brücke kann nunmehr der sichere und effiziente Umgang mit SCHOTTEL Antriebssystemen gelernt und geübt werden.

SCHOTTEL ist seit vielen Jahren durch einen hohen Anteil an Eigenfertigung bekannt. Auch hier wurde ein weiterer Schritt unternommen: Die Übernahme der HW Elektrotechnik, seit vielen Jahren bereits Systemlieferant der SCHOTTEL Elektrotechnik, ist eine weitere Maßnahme zu einer größeren Fertigungstiefe. Das sichert Know-how und gleichbleibend hohe Qualität, vereinfacht Geschäftsabläufe und spart Zeit.

 

Bau einer hochmodernen Ruderpropellerfabrik

Aktuell baut SCHOTTEL mit Hochdruck am neuen Standort in Dörth, unweit der Firmenzentrale.

Das Unternehmen erweitert hier seine Fertigungskapazitäten. Vier Produktionshallen, bis zu 270 m lang und 18 m hoch, entstehen zurzeit auf dem neun Hektar großen Areal. Insgesamt 23.000 m² Produktions- und Büroflächen stehen ab Frühjahr 2015 zur Verfügung. Die neue Fabrik ist dabei so variabel gestaltet, dass sie langfristig an die jeweiligen Erfordernisse angepasst werden kann.

 

Nur zwölf Kilometer Luftlinie trennen den Hauptsitz des Unternehmens in Spay vom neuen Fertigungsstandort. Optimal angebunden an die regionalen Hauptverkehrswege bietet das Werk beste Voraussetzungen für eine reibungslose Logistik.

Zusätzlich zu den Produktionshallen entstehen ein dreistöckiges Verwaltungs- und ein Sozial- bzw. Technikgebäude mit Lehrwerkstatt. Rund 260 Arbeitsplätze in Fertigung und Verwaltung beherbergt der neue Standort nach seiner Fertigstellung insgesamt, einschließlich 20 Ausbildungsplätzen.

Rund 38 Millionen Euro investiert SCHOTTEL in den Neubau in Dörth – in eine Fertigung mit modernsten Maschinen, effizienter Logistik und nachhaltigem Energiemanagement.

Der Materialfluss am neuen Produktionsstandort wird optimiert – von der Warenanlieferung bis zum Versand der fertigen Ruderpropeller. Neue Werkzeugmaschinen dienen einer höheren Eigenfertigung. Mit dem neuen Standort rechnet SCHOTTEL mit einer Steigerung der Produktionskapazität um circa 30 %.

 

Energiebewusst und nachhaltig

Die Fertigungshallen in Dörth erhalten ein Kombisystem zur Heizung und Belüftung sowie zur Filterung der Abluft. Die entstehende Prozesswärme in der Fertigung wird genutzt, um Hallen und Büros zu heizen. So dient die umgeleitete Abwärme aus dem Prüfbecken zum Beispiel in den Büros als Fußbodenheizung. Auch die Beleuchtung wird effizient geregelt: Große Glasfenster ermöglichen die optimale Nutzung des Tageslichts, und die Beleuchtung der Räume wird automatisch entsprechend reguliert.

 

Zentrale in Spay erweitert Servicekapazitäten

In Spay am Rhein wird weiterhin die Zentrale der SCHOTTEL Gruppe sein. Der Servicebereich des Unternehmens erhält hier neue Kapazitäten: Auf dem ehemaligen Fertigungsgelände findet das bisher ausgegliederte Servicelager Platz. Es entsteht ein vergrößerter Reparaturbereich und eine eigene mechanische Fertigung. Schreinerei, Lackiererei sowie eine Versuchs- und Entwicklungshalle stehen ebenfalls zur Verfügung. Dank kurzer Wege und effizienter Logistik kann SCHOTTEL so in Zukunft noch schneller auf Kundenwünsche reagieren.

 

Erfolgreiche Projekte in der Gezeitenenergie

Mit der Gezeitenturbine STG hat SCHOTTEL ein Produkt zur Gewinnung von Energie aus Strömungen auf dem Markt, das flexibel an unterschiedliche Einsatzorte angepasst werden kann. Entsprechende Testprojekte sind mit verschiedenen Partnern erfolgreich in die Wege geleitet und werden demnächst bzw. in den folgenden Jahren in Betrieb genommen. Aktuelle Schwerpunkte liegen an der britischen Isle of Wight und an der kanadischen Bay of Fundy.