Januar 2009

SCHOTTEL geht gut aufgestellt in das Jahr 2009

Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund € 8,5 Mio. allein für Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung hat die SCHOTTEL GmbH im Jahr 2008 die Weichen für eine erfolgreiche Entwicklung der Unternehmensgruppe auch unter allgemein schwieriger gewordenen weltweiten Wirtschaftsbedingungen gestellt. Termingerecht und unter Einhaltung des genehmigten Budgets, das die finanziellen Möglichkeiten der SCHOTTEL-Gruppe nicht überstrapaziert, waren in den zurückliegenden zwölf Monaten sorgfältig geplante Vorhaben realisiert worden. Diese umfassten an den deutschen Standorten u.a. umfangreiche Baumaßnahmen, die Erweiterung des Maschinenparks, die Optimierung der Produktionsabläufe und die Aufstockung des Personals um bis zu 40 neue Arbeitsplätze in Spay und etwa 30 in Wismar. Auch die ausländischen Tochtergesellschaften – vor allem in China und Brasilien - wurden modernisiert. Mit Blick auf das Ergebnis betonte Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Gerhard Jensen: „Als eigenständiges, global operierendes deutsches Unternehmen haben wir so die Chance, uns nachhaltig in der ersten Reihe der weltweiten Produzenten von Schiffsantrieben zu behaupten“.


Blick in eine der modernen Produktionshallen im SCHOTTEL Stammhaus in Spay

Der Standort Spay, Geburtstätte des weltweit bekannten Ruderpropellers und nach wie vor Stammhaus und Denkfabrik der SCHOTTEL-Gruppe, ist jetzt Zentrum der Zerspanung und Getriebefertigung. Hier werden alle Ruderpropeller-Anlagen bis zu einer Maximalleistung von rund 2300 kW montiert. Von diesem strategisch bedeutenden Schritt verspricht sich das Unternehmen die weitere Verbesserung seiner anerkannt guten Produktqualität. Der Standort Wismar wurde zum Spezialisten der Montage für Antriebe mit höheren Leistungen ausgebaut. Die Montagekapazität für große Ruderpropelleranlagen wurde auf nunmehr ca.180 pro Jahr nahezu verdoppelt. Nach Überzeugung der Unternehmensleitung festigt diese Arbeitsteilung beide Standorte gegen Markt- und Auslastungsschwankungen. „Damit ist ein wichtiger Schritt zum Ausbau unserer guten, weltweiten Marktstellung getan“, sieht sich das Management auf richtigem Kurs.

 

Zur Umsetzung dieser Vorhaben war Anfang 2008 mit Erich Klosterkamp der ehemalige Kaufmännische Leiter zum weiteren Geschäftsführer bestellt worden. Nachdem alle Maßnahmen nun innerhalb des geplanten Budgets und im vorgesehen Zeitrahmen vollendet wurden, hat der SCHOTTEL Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 13. Januar 2009 in Spay entschieden, dass Prof. Jensen ab sofort wieder als alleiniger Geschäftsführer an der Spitze der Unternehmensgruppe steht, die für das laufende Jahr ein weiteres Wachstum anstrebt.